Der Trailer zu „Ma mère l'oye“ vom Royal Ballet Flanders vermittelt einen guten Eindruck, wie gut sich die Musik als Ballett eignet!

Maurice Ravel vertonte eine Auswahl von Märchen aus einer Sammlung von Charles Perrault aus dem Jahre 1697: In „Ma mère l'oye“ ist „meine Mutter, die Gans“ die Hauptperson der Rahmenhandlung, die dann die verschiedenen Märchen erzählt. Die Bedeutung von Perraults Buch für die französische Kultur ist mit der von „Grimms Märchen“ für den deutschsprachigen Raum vergleichbar.

Ravel schrieb zunächst „Dornröschen“ für die beiden klavierspielenden Kinder eines Freundes. Er fand gefallen an dem Sujet und erweiterte das kleine Werk zu einer ganzen Suite. Schon bald nach der Uraufführung war die Klavierversion so populär geworden, dass Ravel gebeten wurde, ein Ballett daraus zu machen. In dieser Orchesterfassung haben wir heute die Musik im Ohr. In unserer Version für zwei Harfen haben wir versucht, so viele Stimmen aus der Partitur wie möglich zu übernehmen. Ravel hat so viele verschiedene Farben und Klänge in „Ma mère l'oye“ hineinkomponiert - aber wie sollen wir zu zweit ein ganzes Orchester ersetzen... Wir tun unser Bestes!


Hier eine sehr schön gespielte Orchesterversion, von einem eifrigen Youtube-Nutzer liebevoll mit passenden Bildern aus den Märchen unterlegt. Besonders gut gefällt uns natürlich, dass in „Die Schöne und das Biest“ die Schöne ihrem Biest auf einer Harfe vorspielt!

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