{"id":2147,"date":"2019-10-16T15:17:55","date_gmt":"2019-10-16T13:17:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dasharfenduo.de\/wordpress\/?p=2147"},"modified":"2019-10-16T16:17:26","modified_gmt":"2019-10-16T14:17:26","slug":"wie-wagen-sie-es-nur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dasharfenduo.de\/wordpress\/musik-und-gesellschaft\/metoo\/wie-wagen-sie-es-nur\/","title":{"rendered":"Wie wagen sie es nur?"},"content":{"rendered":"\n<p>Diese Frage stellt Maria Collien, Mezzosopranistin und Nebenkl\u00e4gerin im Prozess gegen Siegfried Mauser, auf unserem Blog. Aufgrund ihrer Aussage wurde <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/musik-klassik\/Ex-Musikhochschul-Praesident-Mauser-muss-ins-Gefaengnis,news-swr-664.html\" target=\"_blank\">der ehemalige Pr\u00e4sident der Musikhochschule M\u00fcnchen wegen sexueller N\u00f6tigung in drei F\u00e4llen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt<\/a>. Am 8. Oktober 2019 wurde das Urteil vom Bundesgerichtshof best\u00e4tigt und ist nun rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Seit etwa einem Jahr stehen wir mit Maria Collien in Kontakt. In den Gespr\u00e4chen mit ihr haben wir eine mutige und selbstbewusste Frau erlebt, die bereit war, unter gro\u00dfer Anstrengung und pers\u00f6nlicher Belastung den Gerichtsprozess durchzustehen. Sie hat damit ein Zeichen gesetzt gegen sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch in der Musikszene, das uns Bewunderung und Respekt abverlangt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem endg\u00fcltigen Abschluss des Gerichtsprozesses hat sie uns nun gebeten, den untenstehenden Brief zu ver\u00f6ffentlichen. Dieser Bitte kommen wir mit Freuden und aus \u00dcberzeugung nach! <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Laura &amp; Daniel<\/h3>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><div class=\"blockquote\"><span class=\"mfn-blockquote-icon\"><i class=\"icon-quote\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/span><blockquote class=\"mfn-inline-editor\"> \nLiebe Laura, lieber Daniel,\n\nvielen Dank erstmal f\u00fcr euren unerm\u00fcdlichen Einsatz in der Causa Mauser und auch den vielen anderen Themen und Belangen, die uns MusikerInnen betreffen, das ist gro\u00dfartig!!!\nAls Betroffene (Nebenkl\u00e4gerin im 2. Mauser Prozess; aufgrund meiner Aussage wurde Mauser jetzt verurteilt) konnte ich mich leider in der langen Zeit des Wartens nicht \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern, aber jetzt f\u00e4llt langsam diese unglaublich l\u00e4hmende Bande von mir ab.\n &nbsp;\nNun zur Sache:\nIn einem Bericht von \u201eTheapolis\u201c, wurde Mauser als eine \u201eviel mehr als traurige Gestalt\u201c bezeichnet. Das sprach mir aus tiefer Seele, und genau das war es, was mich zu meiner Entscheidung bewog, mich auf diesen 2. Prozess in der Sache Mauser einzulassen. Als ich 3 Tage vor Beginn des 1. Prozesses gegen Mauser wirklich rein zuf\u00e4llig davon h\u00f6rte, wusste ich sofort, ich muss in diesem Prozess meine eigene Geschichte zu Geh\u00f6r bringen. Ich war nicht nur sekund\u00e4re Zeugin, sondern selbst Betroffene von Mausers Machenschaften. Mein Anliegen war es, die Glaubw\u00fcrdigkeit der beiden Kl\u00e4gerinnen mit meiner Aussage zu unterst\u00fctzen. Ich war jahrelang im Bereich der klassischen Musik als S\u00e4ngerin unterwegs und habe dabei so einige Erfahrungen von unangemessener sexueller Anmache, auch verbunden mit zwielichtigen \u201equid pro quo\u201c Angeboten bzw. Forderungen gemacht, aber die Dreistigkeit des Herrn Mauser \u00fcberstieg alles bei Weitem. Es w\u00fcrde hier zu viel Raum einnehmen, in Einzelheiten zu gehen.\n &nbsp;\nEs ist schon seltsam, dass sich bis heute ein so ungeheuerliches Ausma\u00df an Interpretationsfreiheit gehalten hat, was die ungeschriebenen \u201eK\u00fcnstlerprivilegien\u201c betrifft oder besser gesagt, das h\u00e4ufig raubtierhafte Benehmen dessen sich, weit mehr als vermutet, die sogenannten (gro\u00dfartigen) K\u00fcnstler zu bedienen erlauben oder gar erhaben zu glauben. Viele denken, sich nicht mit moralisch und ethisch integerem Verhalten verantworten zu m\u00fcssen, weil sie als bewundernswerte Menschen, K\u00fcnstler oder gar Stars gehandelt werden.\nDiese selbstdeklarierten \u00dcbermenschen, wie wagen sie es nur???\n &nbsp;\nMissbrauch, sexueller wie auch psychischer, ist nicht nur, aber leider eben auch in diesem so verkl\u00e4rten, heiligen und unantastbaren Walhall des klassischen Musikbetriebs und der Musikvermittlung an der Tagesordnung. Gerade deshalb ist das Aufstehen der Betroffenen gegen diese abartigen Missst\u00e4nde dringend n\u00f6tig und k\u00f6nnte so langfristig vielleicht tats\u00e4chlich etwas ver\u00e4ndern.\nMir pers\u00f6nlich war das Aufkommen der Metoo-Debatte nicht angenehm (unser Prozess hat vor dieser Zeit angefangen), weil ich f\u00fcrchtete, dass durch diesen Massenaufschrei vom Wesentlichen abgelenkt w\u00fcrde, was leider immer wieder auch stattfindet. Dennoch bin ich inzwischen \u00fcberzeugt, dass es bei einem derart tief in unserem Gesellschaftsgebaren verankerten Fehlverhalten diese von vielen unterst\u00fctzte Bewegung braucht. Ohne sie w\u00e4ren vermutlich nicht pl\u00f6tzlich in so kurzer Zeit die vielen F\u00e4lle ans Licht gekommen wie: James Levine, Charles Dutoit, Philipp Pickett, Pl\u00e1cido Domingo, Gustav Kuhn, Daniele Gatti...<sup>Anmerkung 1<\/sup> Um nur die bekanntesten zu nennen. Auch die Liste von Mauser ist vermutlich so lang wie die Don Giovannis aus Mozarts gleichnamiger Oper: In der Arie des Leporello \u201eil catalogo \u00e9 questo\u201c hei\u00dft es \u201eson gi\u00e0 mille e tre\u201c. Mit der Anzahl eines Zehntels davon hat Mauser sich h\u00f6chstselbst im Prozess gebr\u00fcstet.<sup>Anmerkung 2<\/sup> Alles geschah nat\u00fcrlich nach seiner Erz\u00e4hlart immer absolut und ausschlie\u00dflich einvernehmlich.\n &nbsp;\nMit dem lang erwarteten, nunmehr rechtskr\u00e4ftigen Urteil des BGH im Fall Mauser ist mir gro\u00dfe Erleichterung widerfahren. Das war wahrlich kein Spaziergang und hat unendlich viel Kraft gekostet, was in seiner Tiefe sicherlich nur f\u00fcr jemanden, der derartiges durchlebt hat, nachvollziehbar ist. Zun\u00e4chst hatte ich mich lediglich f\u00fcr eine Aussage als Zeugin im ersten Prozess gegen Mauser bereit erkl\u00e4rt, was sich aber im Handumdrehen nach einer Vorladung bei der Kripo f\u00fcr mich zur Nebenkl\u00e4gerin in einem 2. Prozess entwickelte. Ich hatte zwar gro\u00dfe Angst, aber ich f\u00fchlte zugleich eine zwingende Verantwortung, diesen Schritt machen zu m\u00fcssen, denn weiterhin schweigen war keine Option mehr. Heute bin ich nach wie vor \u00fcberzeugt, dass es richtig war, an dieser eiternden Kruste unseres Metiers aufgrund des mir selbst Widerfahrenen mitgekratzt zu haben.\n &nbsp;\nGerade deshalb m\u00f6chte ich eurem Aufruf in diesem Blog, dieses Thema wachzuhalten, nachkommen und alle, die \u00c4hnliches erlebt haben, motivieren, sich wortstark dieser g\u00f6ttergleichen \u00dcbermacht des Machtmissbrauchs zu erwehren. Es kann doch nicht sein, dass Wertsch\u00e4tzung, Anerkennung unserer F\u00e4higkeiten und unseres K\u00f6nnens, nur weil wir Frauen sind, mit einer Art Ablasszahlung unversch\u00e4mtester Form derer, die in der Hierarchie \u00fcber uns stehen, erkaufen m\u00fcssen. Und wer nicht mitspielt bleibt eben drau\u00dfen.\n &nbsp;\n<strong>Wohl gemerkt:<\/strong>\nWeder m\u00f6chte ich alle K\u00fcnstler und auch nicht ausschlie\u00dflich M\u00e4nner an den Pranger stellen!\nUnd ich kann nur betonen, dass die weitaus \u00fcberwiegende Anzahl der K\u00fcnstlerInnen, denen ich begegnet bin, \u00e4u\u00dferst integere, bewundernswerte, und respektvolle Kollegen und Kolleginnen waren, vor allem auch die \u201eGro\u00dfen\u201c!\nDamit das so bleibt, m\u00fcssen wir aufstehen und versuchen, die schwarzen Schafe auf den Pr\u00fcfstand zu bringen.\nIch w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass dieses Urteil vielen Betroffenen Mut gibt, sich ebenso einzubringen. Wir m\u00fcssen den uns geb\u00fchrenden Respekt einfordern, um dieser Art Unrecht das n\u00f6tige Ma\u00df an Aufmerksamkeit zu geben und somit nach und nach Einhalt zu gebieten. Das klappt aber nur, wenn wir alle das fatale Schweigen brechen und stattdessen Verantwortung \u00fcbernehmen!!!\n<\/blockquote><p class=\"author\"><i class=\"icon-user\"><\/i><span>Maria Collien, Mezzosopranistin<\/span><\/p><\/div>\n<\/pre>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anmerkung 1:<\/h3>\n\n\n\n<p>Die genannten Personen sind international bekannte Musiker, gegen die in der letzten Zeit im Rahmen der #metoo-Debatte Vorw\u00fcrfe wegen sexueller \u00dcbergriffe erhoben wurden. Im Einzelnen sind dies:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>James Levine<\/strong><br>Der US-amerikanische Pianist und Dirigent sah sich erstmals im Oktober 2016 Vorw\u00fcrfen ausgesetzt, er habe Minderj\u00e4hrige sexuell missbraucht. Levine bestreitet die Vorw\u00fcrfe. Sein Arbeitgeber, die Metropolitan Opera in New York, leitete eine interne Untersuchung ein, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/sexueller-missbrauch-der-tiefe-fall-des-james-levine.2177.de.html?dram:article_id=412939\" target=\"_blank\">die laut eigener Aussage glaubhafte Beweise f\u00fcr den Missbrauch lieferte<\/a>. Der Dirigent wurde daraufhin suspendiert, wogegen er Klage einreichte. Die Missbrauchsvorw\u00fcrfe wurden bislang nicht juristisch aufgearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Charles Dutoit<\/strong><br>Der Schweizer Dirigent Charles Dutoit wurde 2017 beschuldigt, vier Frauen zwischen 1985 und 2010 sexuell bedr\u00e4ngt zu haben. Daraufhin k\u00fcndigten viele Orchester die Zusammenarbeit mit ihm auf. Auch hier kam es bislang zu keinem Gerichtsprozess. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"2018 verpflichteten die Sankt Petersburger Philharmoniker Dutoit als Gastdirigenten. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/aktuell\/news-kritik\/charles-dutoit-sankt-petersburger-philharmoniker-neuer-job-gastdirigent-metoo-100.html\" target=\"_blank\">2018 verpflichteten die Sankt Petersburger Philharmoniker Dutoit als Gastdirigenten.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Philip Pickett<\/strong><br>Der britische Musiker und Spezialist f\u00fcr Alte Musik Philip Picket arbeitete an der Londoner Guildhall School of Music and Drama als Musiklehrer. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"In den R\u00e4umen der Schule kam es seit den 1970er Jahren immer wieder zu sexuellen \u00dcbergriffen an zum Teil minderj\u00e4hrigen Sch\u00fclerinnen (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Philip_Pickett\" target=\"_blank\">In den R\u00e4umen der Schule kam es durch ihn seit den 1970er Jahren immer wieder zu sexuellen \u00dcbergriffen an zum Teil minderj\u00e4hrigen Sch\u00fclerinnen<\/a>. 2015 wurde Pickett unter anderem wegen zweifacher Vergewaltigung zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe von 11 Jahren verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gustav Kuhn<\/strong><br>Der \u00f6sterreichische Dirigent machte sich vor allem als Leiter der von ihm gegr\u00fcndeten Tiroler Festspiele Erl einen Namen. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"2018 warfen ihm f\u00fcnf Musikerinnen sexuelle \u00dcbergriffe vor (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.profil.at\/gesellschaft\/umfassende-anschuldigungen-erl-intendant-kuhn-10375827\" target=\"_blank\">2018 warfen ihm f\u00fcnf Musikerinnen sexuelle \u00dcbergriffe vor<\/a>. Kuhn wies die Vorw\u00fcrfe zwar zur\u00fcck, legte aber sein Amt als Festspielleiter nieder. Ein Gerichtsprozess erfolgte bislang nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pl\u00e1cido Domingo<\/strong><br>Der j\u00fcngste Fall in dieser Auflistung ist erst wenige Wochen alt: Mehrere Frauen warfen dem gefeierten Operns\u00e4nger Pl\u00e1cido Domingo sexuelle \u00dcbergriffe vor, die teilweise schon Jahrzehnte zur\u00fcck liegen sollen. Domingo wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, gab aber an, dass heute andere Standards gelten w\u00fcrden als fr\u00fcher. In der Folge sagten einige Opernh\u00e4user in den USA Vorstellungen mit dem S\u00e4nger ab. Domingo beendete au\u00dferdem die Zusammenarbeit mit der Metropolitan Opera in New York. <a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/aktuell\/news-kritik\/placido-domingo-verlaesst-met-oper-vorwuerfe-belaestigung-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Bei den Salzburger Festspielen hingegen fand ein Auftritt statt, bei dem Domingo demonstrativ vom Publikum gefeiert wurde (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Bei den Salzburger Festspielen hingegen fand ein Auftritt statt, bei dem Domingo demonstrativ vom Publikum gefeiert wurde<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniele Gatti<\/strong><br>Der italienische Dirigent Daniele Gatti wurde 2018 von seinem Arbeitgeber, dem  Amsterdamer Concertgebouworkest, entlassen, weil er sich unangemessen gegen\u00fcber Musikerinnen verhalten haben soll. Au\u00dferdem warfen ihm zwei S\u00e4ngerinnen vor, sie 1996 und 2000 sexuell bel\u00e4stigt zu haben. 2019 verk\u00fcndete das Orchester, den Konflikt beigelegt zu haben und k\u00fcnftig keine Statements zum Fall mehr abzugeben. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/vorwuerfe-sexueller-belaestigung-concertgebouw-und-daniele-gatti-einigen-sich\/24252638.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Dass die Vorw\u00fcrfe nicht aufgekl\u00e4rt wurden, lie\u00df viele Beobachter unzufrieden zur\u00fcck (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Dass die Vorw\u00fcrfe nicht aufgekl\u00e4rt wurden, lie\u00df viele Beobachter unzufrieden zur\u00fcck<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anmerkung 2:<\/h3>\n\n\n\n<p>Hier bezieht sich Maria Collien auf eine Aussage Mausers, die er im Gerichtsprozess gemacht hat und die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.sex-skandal-an-der-muenchner-musikhochschule-am-klavier-don-giovanni-figaro-james-bond.8bd45426-a3d3-43df-a417-92704a1f910f.html\" target=\"_blank\">bereits mehrfach in den Medien zitiert<\/a> worden ist, in der er best\u00e4tigt, mindestens hundert Aff\u00e4ren gehabt zu haben. Diese Aff\u00e4ren fanden laut seiner Aussage alle einvernehmlich statt und es gibt keine Beweise, die etwas anderes vermuten lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage stellt Maria Collien, Mezzosopranistin und Nebenkl\u00e4gerin im Prozess gegen Siegfried Mauser, auf unserem Blog. Aufgrund ihrer Aussage wurde der ehemalige Pr\u00e4sident der Musikhochschule M\u00fcnchen wegen sexueller N\u00f6tigung in drei F\u00e4llen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Am 8. 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