{"id":2843,"date":"2021-03-29T20:10:29","date_gmt":"2021-03-29T18:10:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dasharfenduo.de\/wordpress\/?p=2843"},"modified":"2021-03-29T20:10:29","modified_gmt":"2021-03-29T18:10:29","slug":"dov-hilft-freischaffenden-orchestermusikerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dasharfenduo.de\/wordpress\/musik-und-gesellschaft\/nuetzliches-fuer-musikerinnen\/dov-hilft-freischaffenden-orchestermusikerinnen\/","title":{"rendered":"DOV hilft freischaffenden Orchestermusiker*innen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV), die Gewerkschaft der Orchestermusiker*innen, versucht schon seit einiger Zeit, die Situation der freischaffenden Orchestermusiker*innen (\u201eAushilfen\u201c) zu verbessern. Erinnert sei hier an die \u201e<a href=\"https:\/\/www.dasharfenduo.de\/wordpress\/musik-und-gesellschaft\/neues-vom-arbeitsmarkt\/fair-pay-wochen-fuer-orchesteraushilfen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fair-Pay-Wochen<\/a>\u201c, in denen vor zwei Jahren auf die dramatisch zu niedrigen Aushilfsgagen hingewiesen wurde. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Projekten und Ideen der DOV, die das Leben der Freischaffenden erleichtern sollen. Ein Blick auf die Homepage der DOV (Rubrik \u201e<a href=\"https:\/\/www.dov.org\/Freie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Freischaffende<\/a>\u201c) lohnt sich auf jeden Fall! Dort findet man unter anderem Mustervertr\u00e4ge oder Vorschl\u00e4ge zu Mindestgagen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Per Liste zum Aushilfsengagement<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein weiteres <a href=\"https:\/\/www.dov.org\/presse_meldungen\/orchester-und-choere-sollen-mehr-freischaffende-verpflichten\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt, das am 15.03.2021 vom DOV-Vorstand beschlossen wurde<\/a>, ist die \u201eAushilfsliste\u201c. Dort k\u00f6nnen sich freischaffende Musiker*innen eintragen lassen, wenn sie DOV-Mitglieder sind und daran interessiert sind, sich als Aushilfe f\u00fcr Orchesterprojekte engagieren zu lassen. Der Hintergrund ist, dass besonders die Freischaffenden in der Corona-Pandemie unter massiven Einkommenseinbu\u00dfen gelitten haben, weil fast alle Auftritte weggefallen sind. Die festangestellten Orchestermusiker*innen dagegen kamen und kommen vergleichsweise gut durch die Krise, weil sie viel besser abgesichert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist es aber so, dass viele Orchester bevorzugt Musiker*innen f\u00fcr Aushilfsdienste anfragen, die bereits in anderen Orchestern fest angestellt sind. Diese Praxis kritisiert die DOV schon l\u00e4nger und auch Kulturstaatsministerin Monika Gr\u00fctters sagt, sie k\u00f6nne sich \u201ein den Vertr\u00e4gen der Stadt- und Staatstheater die Verpflichtung vorstellen, einen bestimmten Anteil freiberuflicher K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler einzubeziehen\u201c. Freischaffende m\u00fcssen schlie\u00dflich von solchen Engagements ihre Miete bezahlen, w\u00e4hrend sie f\u00fcr Festangestellte nur ein Zuverdienst zu ihrem eigentlichen Gehalt darstellen. Hier soll die Aushilfsliste der DOV helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Liste fertig ist, soll sie an die Orchester mit der Bitte weitergeleitet werden, bei zuk\u00fcnftigen Projekten zuerst die Freischaffenden zu ber\u00fccksichtigen. So k\u00f6nnen die Verdienstausf\u00e4lle, die diese in der Krise erlitten haben, zumindest abgemildert werden. Gleichzeitig appelliert die DOV auch an die fest angestellten Orchestermusiker*innen, sich weiterhin solidarisch mit den Freischaffenden zu zeigen: Logischerweise kann die Liste nur funktionieren, wenn sie eine Anfrage auch mal zu Gunsten der Freischaffenden ablehnen oder vielleicht sogar einmal nachfragen, ob denn vorab wirklich kein*e freischaffende*r Musiker*in f\u00fcr das Engagement gefunden wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Begr\u00fc\u00dfenswertes Projekt \u2013 unklarer Ausgang<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir begr\u00fc\u00dfen dieses Projekt sehr, weil wir wie die DOV der Meinung sind, dass Orchester noch viel mehr f\u00fcr die Probleme der Freischaffenden sensibilisiert werden m\u00fcssen. Besonders nach der Corona-Pandemie sollte kein \u201eweiter wie bisher\u201c erfolgen, sondern nach solidarischen L\u00f6sungen und zukunftssicheren Strategien gesucht werden, von der alle Mitglieder des Klassikbetriebs profitieren k\u00f6nnen. Dennoch gibt es sicherlich auch einige Kritikpunkte an der Liste, auf die wir hier n\u00e4her eingehen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist die Liste nach aktuellem Stand nur DOV-Mitgliedern vorbehalten. Uns ist nicht ganz klar, warum dies so beschlossen wurde. Vermutlich gibt es viele Freischaffende, die nicht Mitglied sind, aber genauso von der Krise getroffen wurden. Es besteht die Gefahr, dass sich die Musik-Szene noch weiter aufspaltet als ohnehin schon. Nicht-Mitglieder k\u00f6nnten im schlimmsten Fall keine Engagements mehr erhalten und dazu gedr\u00e4ngt werden, Mitglied zu werden, auch wenn sie dies gar nicht wollen. M\u00f6glicherweise gibt es auch Musiker*innen, die zwar gerne Mitglied werden w\u00fcrden, aber aus irgendeinem Grund nicht die Aufnahmekriterien der DOV erf\u00fcllen. Auch wenn es nat\u00fcrlich begr\u00fc\u00dfenswert w\u00e4re, wenn mehr Freischaffende DOV-Mitglied w\u00fcrden, damit sie eine noch bessere gewerkschaftliche Vertretung bek\u00e4men \u2013 einen impliziten Zwang zur Mitgliedschaft halten wir bei einem Projekt, das auf Solidarit\u00e4t beruht, nicht f\u00fcr den richtigen Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ist fraglich, wie sich diese Liste beispielsweise von der <a href=\"https:\/\/zav.arbeitsagentur.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">K\u00fcnstlervermittlung ZAV der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/a> unterscheidet, die ja schon seit vielen Jahren Aushilfsdienste vermittelt. Unsere Erfahrung mit der ZAV zeigt, dass \u00fcber solche Wege meist nur Anfragen kommen, f\u00fcr die die \u00fcblichen Kan\u00e4le ersch\u00f6pft waren, sprich: Die Angebote sind oftmals so schlecht, dass sich keine Musiker*innen gefunden haben, die bereit waren, zu solchen Konditionen zu spielen. Wir haben beispielsweise mehrmals Anfragen eines bestimmten Orchesters erhalten, das f\u00fcr eine Probe 55 \u20ac und eine Vorstellung 90 \u20ac bot und trotz 300 km Anfahrt pro Strecke und Dienst keine Fahrtkosten oder Hotel\u00fcbernachtung zahlen wollte. Es k\u00f6nnte also passieren, dass die DOV-Liste von den Orchestern erst dann genutzt wird, wenn sie ihre \u00fcblichen Aushilfen \u201eabgeklappert\u201c haben und ihr Angebot nicht verbessern wollen oder k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gibt es eine Qualit\u00e4tskontrolle?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Problem: Erfahrungsgem\u00e4\u00df sind Orchester Aushilfen gegen\u00fcber, die sie noch nicht kennen, sehr skeptisch, besonders, wenn es sich um Freischaffende handelt. Wie viele andere Freischaffende auch haben auch wir uns schon bei zahlreichen Orchestern initiativ f\u00fcr Aushilfsdienste beworben. Aus diesen Bewerbungen ist in unserer gesamten Karriere kein einziges Engagement entstanden. Wie soll man also die Orchester dazu bewegen, eine Aushilfe von der Liste zu engagieren, wenn man mit den Aushilfen, die man kennt, gute Erfahrungen gemacht hat? Orchester sind oft sehr besorgt, dass die Qualit\u00e4t eines Konzerts leiden k\u00f6nnte, wenn die Aushilfen nicht \u00fcber die n\u00f6tige Expertise verf\u00fcgten. Sie k\u00f6nnten argumentieren, dass sich im Prinzip jede*r auf die Aushilfsliste setzen lassen kann, ohne dass eine gewisse Qualit\u00e4tskontrolle erfolgt. Eine DOV-Mitgliedschaft alleine qualifiziert ja nicht prinzipiell zum Orchesterspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt gibt es auch f\u00fcr die Orchester keine Bedingungen, um die Liste nutzen zu d\u00fcrfen. Es m\u00fcssen beispielsweise weder die <a href=\"https:\/\/www.dov.org\/faire-honorare\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DOV-Mindesthonorare<\/a> gezahlt werden, noch m\u00fcssen die <a href=\"https:\/\/www.dov.org\/freie\/mustervertraege\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mustervertr\u00e4ge<\/a> genutzt werden, die die DOV seit einigen Monaten auf ihrer Homepage zur Verf\u00fcgung stellt. Die DOV setzt hier ganz auf die Solidarit\u00e4t der Orchester und der Festangestellten. Diese Strategie baut auf Vertrauen, was wir grunds\u00e4tzlich sehr begr\u00fc\u00dfen. Doch nicht umsonst sagt man: \u201eBeim Geld h\u00f6rt die Freundschaft auf.\u201c Und es gibt leider nach wie vor Orchester, die das Engagieren einer Aushilfe nur als finanzielle Belastung empfinden. Die Kosten hierf\u00fcr sind in der Regel nicht \u00fcber F\u00f6rdermittel gedeckt, sondern m\u00fcssen durch Einnahmen kompensiert werden. Diese Haltung finden wir pers\u00f6nlich sehr kurzsichtig, da eine Aushilfe ja wesentlich weniger Kosten verursacht als eine Festanstellung und Aushilfen f\u00fcr gewisse Werke oder krankheitsbedingte Ausf\u00e4lle nun einmal n\u00f6tig sind. Dennoch entsteht bei solchen Orchestern oft der Eindruck, man w\u00fcrde ihnen als Aushilfe \u201ezur Last fallen\u201c. Es wird n\u00f6tig sein, dass Orchester diese Haltung ablegen, um die Liste verantwortungsvoll nutzen zu k\u00f6nnen. Ob dies geschehen wird, bleibt abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alleingang der DOV?<\/h3>\n\n\n\n<p>Unseres Wissens gab es keine direkte R\u00fccksprache mit den Orchestern bez\u00fcglich der Aushilfsliste. In der Meldung der DOV dazu steht, dass es sich um eine \u201eEmpfehlung\u201c an die Orchester handelt, die \u201eauf einem aktuellen Beschluss des Gesamtvorstands\u201c basiert. Es ist also unklar, ob bei den Orchestern \u00fcberhaupt ein Bedarf f\u00fcr eine solche Liste besteht oder wie hoch die Bereitschaft ist, eine solche zu nutzen. Es sollte sich bei so einem Projekt, das auf Solidarit\u00e4t und Vertrauen beruht, aber niemand \u00fcbergangen oder in die Ecke gedr\u00e4ngt f\u00fchlen. So etwas w\u00fcrde immer nur zu Lasten der Aushilfen selbst gehen. Wir k\u00f6nnen nicht sagen, wie hier die Haltung der Orchester ist, versuchen aber, dazu noch Informationen zu sammeln. Wenn wir etwas erfahren, werden wir dies nat\u00fcrlich hier ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut DOV werden \u201edie Wirkungen [der Empfehlung] von der DOV-Arbeitsgruppe der Freischaffenden und Lehrbeauftragten evaluiert und ggfs. angepasst\u201c. Wir sind sehr gespannt, was dabei herauskommen wird! Erfahrungsgem\u00e4\u00df ist die DOV Kritik und Anregungen gegen\u00fcber sehr offen und setzt Empfehlungen auch mal umgehend um. Auf der anderen Seite wird der DOV zu wenig Feedback gegeben \u2013 viele wissen wohl gar nicht, dass sie sich mit ihrem Anliegen dorthin wenden k\u00f6nnen. Wenn man sich also auf die Aushilfsliste setzen lassen will, sollte man erstens bei der DOV nachfragen, wenn einem etwas unklar ist, und zweitens am Ende des Projekts Feedback geben, ob man beispielsweise Aushilfsangebote \u00fcber diese Liste bekommen hat oder auch ob man eine h\u00f6here Solidarit\u00e4t mit den Freischaffenden wahrgenommen hat. Die DOV wird sich \u00fcber dieses Feedback sicher freuen!<\/p>\n\n\n\n<p>Dann wird sich auch zeigen, ob die DOV mit ihrem Kurs aus Solidarit\u00e4t, Vertrauen und Freiwilligkeit richtig liegt. \u201eDer Beschluss unterstreicht abermals die Solidarit\u00e4t der fest angestellten Berufsmusikerinnen und -musiker mit ihren freischaffenden Kolleginnen und Kollegen\u201c, wird DOV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerald Mertens auf der DOV-Homepage zitiert. Wir sind da nicht ganz so optimistisch, ob wirklich bereits so viel Solidarit\u00e4t besteht. Sicherlich gibt es viele Orchester und Festangestellte, denen die Probleme der Freischaffenden sehr bewusst sind. Aber wir haben pers\u00f6nlich auch einige Negativbeispiele erlebt sowie Geschichten von anderen Freischaffenden geh\u00f6rt. Wir denken, dass ein Kurswechsel der Orchester bei der Behandlung der Aushilfen erst dann erfolgen wird, wenn sie durch Tarifvertr\u00e4ge oder Gesetze dazu gezwungen sind, weil sie dann gegen\u00fcber ihren Geldgebern ganz anders argumentieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unser Fazit: Werdet DOV-Mitglied!<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz aller Kritik: Wir halten die Aushilfsliste f\u00fcr eine sinnvolle Sache und w\u00fcrden Freischaffenden dringend empfehlen, sich auf die Liste setzen zu lassen und \u2013 falls das nicht schon l\u00e4ngst geschehen ist! \u2013 DOV-Mitglied zu werden. Die Frist dazu ist leider schon bald vorbei, also sollte man sich beeilen und der DOV am besten noch in diesem Monat eine Mail schreiben. Neben Anschrift, Instrument und Kontaktdaten ist auch noch eine Angabe n\u00f6tig, ob man auf der Liste Nord (Schleswig Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern), der Liste West (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz), der Liste Ost (Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Th\u00fcringen, Sachsen), der Liste S\u00fcd (Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern) f\u00fcr Orchestermusiker*innen oder der Liste Rundfunkch\u00f6re (S\u00e4mtliche Rundfunkch\u00f6re) f\u00fcr S\u00e4nger*innen eingetragen werden will. Man kann sich auf maximal zwei Listen eintragen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte diese Liste vielleicht nicht prim\u00e4r als \u201eMuckenvermittlung\u201c sehen. Besonders in der ersten Zeit ist keine Flut an Anfragen zu erwarten. Vielmehr ist die Liste ein Signal an die Orchester und letztlich auch an die Gesellschaft, dass die Musiklandschaft diverser ist, als viele glauben. Je mehr Namen auf dieser Liste stehen, desto st\u00e4rker ist das Signal. Wenn nur bei wenigen Orchestern ein Umdenken einsetzt und sie in Zukunft mehr Freischaffende anstelle von Festangestellten engagieren, ist schon viel gewonnen. F\u00fcr die Zukunft k\u00f6nnten wir uns einen Ausbau des Projekts auch \u00fcber Corona hinaus vorstellen. Wie w\u00e4re es zum Beispiel mit einem Online-Portal, bei dem sich sowohl Orchester als auch Musiker*innen registrieren k\u00f6nnen? Mit einem Steckbrief k\u00f6nnte man sich dort vorstellen und Qualifikationen nachweisen, Aushilfsangebote k\u00f6nnte man bequem nach Entfernung und H\u00f6he der Gage sortieren, Vertragsabschl\u00fcsse \u2013 nat\u00fcrlich mit den DOV-Mustervertr\u00e4gen \u2013 mit allen ben\u00f6tigten Daten w\u00fcrden automatisch erfolgen, Gesetzesvorgaben bez\u00fcglich Gagen oder Fahrtkosten w\u00fcrden zeitnah eingepflegt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Laura &amp; Daniel<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV), die Gewerkschaft der Orchestermusiker*innen, versucht schon seit einiger Zeit, die Situation der freischaffenden Orchestermusiker*innen (\u201eAushilfen\u201c) zu verbessern. Erinnert sei hier an die \u201eFair-Pay-Wochen\u201c, in denen vor zwei Jahren auf die dramatisch zu niedrigen Aushilfsgagen hingewiesen wurde. 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